Bolivia - Uyuni

Bolivia - Uyuni

4200kms / Bolivia - Nordchile

14 Tage

Tag 1: Flug nach Calama

Willkommensessen.

Tag 2: Calama - Ollague (3500 Meter ü.NN.): 200 km Asphalt - 200 km Schotterpiste 

Wir werden über 200 km Asphalt und 200 km Schotterpiste nach Ollague fahren.

Tag 3: Ollague - Salzwüste von Uyuni (Salar de Uyuni)(3560 m ü.NN.): 250 km Asphalt



Die von Kordilleren und Vulkanen umgebene Salzwüste von Uyuni umfasst eine Salzfläche von mehr als 12.000 km² und stellt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele überhaupt dar. Ihre optischen Effekte, die Riesenkakteen sowie die ungewöhnlichen Muschelformen und versteinerten Algen (auf der Insel Inkawasi) sind nur einige der Wunder, die diese weiße Wüste für den Besucher bereithält.

Tag 4: Salzwüste von Uyuni

Der Salar de Uyuni ist einer der größten Salzseen der Welt. Er liegt im Südwesten Boliviens auf einer Höhe von 3653 m und gilt zusammen mit dem Titicacasee als landschaftlicher Höhepunkt des Altiplano. Mit gleißender Helligkeit am Tage und bitterkalten Nächten ähnelt er zwar einem steinhart gefrorenen See, doch was da unter den Füßen knirscht sind keine Eiskristalle, sondern grobe Salzkristalle.
Der Salzreichtum des Salar de Uyuni wird auf ungefähr 10 Milliarden Tonnen geschätzt. Jährlich werden davon etwa 25000 Tonnen abgebaut und in die Städte transportiert. Zusammen mit den weiter südlich gelegenen Lagunen ist der See ein wichtiger Lebensraum für die südamerikanischen Flamingos. Während der Regenzeit kann die Salzkruste lokal mit mehreren Dezimetern Wasser bedeckt sein; etwa von Ende Juni bis zum Beginn der Regenzeit Anfang Dezember ist der Salar trocken. Mit Ausnahme der schlammigen Uferzonen und einzelner Wasseraugen (ojos) kann dann die bis zu 30 m mächtige Salzkruste selbst von Bussen und LKWs befahren werden. Incahuasi ("Haus des Inca") ist die bekannteste Insel im Salar de Uyuni. Sie ist von vielen bis ca. 20 m hohen Säulenkakteen bewachsen (teilweise mehr als 1200 Jahre alt), liegt etwa 80 km von Uyuni entfernt und kann in der Trockenzeit via Colchani und Salzhotel sogar mit dem Fahrrad erreicht werden. Für die Geländewagen der Tourenveranstalter jedoch sind selbst 20 cm Wasserbedeckung noch kein Problem.

Tag 5: Salzwüste von Uyuni - Potosí (4070 m ü.NN.): 250km

Wir werden 250 km zurücklegen um die, von der UNESCO zum Natur- und Kulturerbe der Menschheit erklärte, Stadt Potosí zu erreichen. Sie hat der Welt im Verlaufe von mehr als 450 Jahren ihre Naturreichtümer gegeben, besonders diejenigen, die aus dem Cerro Rico gewonnen wurden. Aus der Vergangenheit sind uns aber auch bedeutende Werke der religiösen Architektur wie annähernd 32 Kirchen und Gemeindekonvente, die diversen Orden - den Mercedariern, den Franziskanern, den Augustinern, den Dominikanern, den Jesuiten, den Bethlehemitern und anderen Mönchsgemeinschaften - gehörten, erhalten. Viele dieser Bauten sind für den Besucher auch heute noch zu bestaunen. 

Darüber hinaus gibt es noch 16 Bauten der Profanarchitektur, unter denen die Casa de la Moneda, der Cabildo (heute Präfektur), die Cajas Reales (heute Stadtverwaltung) und andere herausragen. Unter den industriell genutzen Bauten sind 15 Monumente zu nennen, so beispielsweise Bergbauanlagen wie die Anlage San Marcos und die Lagunen von Kari Kari, die die Stadt Potosí bis heute mit Wasser versorgen.

Tag 6: Potosí

Im Jahre 1753 erbaut, ist die Casa de la Moneda eine der bedeutendsten Präsentationsstätten der kolonialzeitlichen Mineralgewinnung. Die im Kolonialstil restaurierten Räume beherbergen Sammlungen kolonialzeitlicher und republikanischer Gemälde, indigener Textilwaren sowie typischer Kleidungsstücke und Zeugnisse aus der Zeit des Chaco-Kriegs. Ein wesentlicher Bereich des Gebäudes widmet sich der Darstellung von dessen Vergangenheit als kaiserliche Münzprägestätte, ein anderer dient der Aufbewahrung einer Münzsammlung aus der Kolonialzeit.
"Sumaj Orcko", was in der Ketschua-Sprache soviel bedeutet wie Cerro Magnífico, ist der Mittelpunkt, der lebendige Kern der Existenz Potosís. In ihm kann die Mina Pailaviri besichtigt werden, die größte Mine des Cerro Rico. Sie ist in 17 Ebenen unterteilt, die man mit Hilfe eines Aufzugs erreicht, der jeweils in 3-Meter-Schritten in eine Tiefe von 240 Meter, d.h. auf die unterste für die Öffentlichkeit zugängliche Ebene hinabfährt. In der Mine selbst können die Temperaturschwankungen (zwischen Außentemperatur und der Temperatur der untersten Ebene im Berginnern) 45°C betragen. Etwas weiter oberhalb, in ungefähr 70 Metern Höhe auf der Zugangsebene zum Minensystem, begegnet man dem "Tío", der Verkörperung des Teufels bzw. einer Gottheit, die als Besitzer der Mine gesehen wird und der die Menschen opfern müssen, um Metall aus den Adern des Berges fördern zu können. Pailaviri, die älteste Mine im Umkreis der Stadt, fördert seit 1545 ununterbrochen. Die UNESCO hat den Cerro Rico von Potosí im Juni 2001 zum "Botschafter des Friedens" (Mensajero de la Paz) erklärt.

Tag 7: Potosí - Cochabamba (2560 Meter ü.NN.): 420 km Asphalt - 100 km Schotterpiste 

In ihrer Gesamtheit überschaut man die Stadt Cochabamba am besten vom Cristo de la Concordia aus, das dem Touristen einen uneingeschränkten Panoramablick bietet. Die Statue steht auf dem Hügel San Pedro in der gleichnamigen Zone und gilt als das größte Monument Südamerikas mit einem 44,44 Meter hohen Bild. 

Besonderes Kennzeichen Cochabambas ist dessen vielfältige Vegetation sowie das ausgezeichnete Klima. Die Küche Cochabambas zählt zu den anerkanntesten des Landes überhaupt. "La Cancha" ist der Name eines malerischen Marktes, auf dem der Besucher Handwerkserzeugnisse und Gegenstände aller Art findet.

Tag 8: Cochabamba - Santa Cruz (420 Meter ü.NN.): 420 km Asphalt 

Die Hauptstadt des Departamentos, Santa Cruz de la Sierra ist eine Stadt mit besonderer Architektur. In ihrem historischen Stadtzentrum begegnen sich sowohl eine alte als auch eine moderne Stadt, die aufgrund dessen sowie der Aufgeschlossenheit und Gastlichkeit ihrer Bewohner ein attraktives Ziel für Touristen darstellt. Santa Cruz zeichnet sich durch ein lebendiges Handels- und Geschäftsleben aus und stellt zudem einen bedeutenden Standort für das internationale Bankwesen dar. 

Das Nachtleben der Stadt Santa Cruz ist sehr lebhaft und zeugt vom aufgeschlossenen Charakter der Cruceños. Es gibt verschiedene Diskotheken, Pubs, Whisky-Bars, Shows sowie andere Vergnügungs- und Freizeitstätten bzw. -möglichkeiten.

Tag 9: Santa Cruz

Der Park "El Arenal" mit einer Lagune und einer Insel stellt eine der touristischen Sehenswürdigkeiten von Santa Cruz dar. Er wurde als Regenwasserreservoir für das Stadtzentrum errichtet. Die Mauerwand von Lorgio Vaca ist eine der besonders erwähnenswerten Merkmale des Parks. 
Der städtische Zoo (Zoológico Municipal) ist 
einer der besuchenswertesten Orte in Santa Cruz. Er stellt eine der umfassendsten Anlagen seiner Art auf dem gesamten Kontinent dar und zeigt eine Vielfalt der für die Region typischen Fauna.

Tag 10: Santa Cruz - Cochabamba (2560 Meter ü.NN.): 420 km Asphalt

Wir fahren wieder nach Cochabamba. Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt sind El Prado, eine von Jugendlichen übervölkerte und von zahlreichen Restaurants, Vergnügungszentren, Hotels und Banken geprägte Zentralachse, die Plaza 14 de Septiembre sowie die daran angrenzenden ehemaligen herrschaftlichen Viertel, die heute Teil der Wohngegenden der Stadt bilden, wie Cala Cala, Queru Queru, Aranjuez und La Recoleta.

Tag 11: Cochabamba - La Paz (3600 Meter ü.NN.): 440 km Asphalt

Wir werden heute 440 km nach La Paz fahren. Vor dem Hintergrund des majestätischen, schneebedeckten Illimani und eingeschlossen in ein Becken im bolivianischen Altiplano liegt in 3600 Metern Höhe die schöne, beeindruckende Stadt La Paz. 

La Paz ist Regierungssitz Boliviens - eine Stadt, in der sich die Architektur sowohl der Kolonialzeit als auch der republikanischen Epoche in gut erhaltenem Zustand zeigt und mit den neuen Gebäuden harmoniert, die das Zeitalter des Fortschritts und der Moderne hervorgebracht hat. La Paz ist ein Zusammenspiel aus Tradition und Moderne, eine gastfreundliche Stadt mit faszinierenden, geheimnisvollen und bunten Landschaften.

Tag 12: La Paz - Coroico (1750 Meter ü.NN.): 60km

Wichtigster Ort in den Yungas ist Coroico mit rund 4000 Einwohnern, das auf 1750 m liegt und der Hauptort der Provinz Nor Yungas ist. Spektakulär ist die Fahrt von La Paz über den La Cumbre-Pass (4650 m) nach Coroico. Auf einer Strecke von nur 60 Kilometern werden ca. 3000 m Höhenunterschied überwunden und vom Schnee und Eis auf Höhe des Passes bis zum Tropischen Regenwald im Tal fast alle Klima- und Ökozonen Südamerikas durchquert. Aufgrund des enormen Höhenunterschiedes zwischen Tal und Berg und insbesondere wegen der vielen Verkehrstoten, die jährlich auf dieser Straße verunglücken, wird diese Straße auch „Death Road“ genannt. Sie wird in vielen Reiseführer als „tödlichste Straße der Welt“ bezeichnet, und hat somit den Status einer touristischen Attraktion.

Tag 13: Coroico - Titicaca-See: 250 km Asphalt



Keine andere von der Natur geschaffene Formation ist so von Mythen und Sagen umwoben wie der Heilige See oder Titicaca-See, der eine Ausdehnung von 8300 km² hat, 36 Inseln aufweist und durch sein unglaublich klares Wasser bezaubert. Unter den Inseln sind besonders die Isla del Sol, die Isla de la Luna und Suriqui zu nennen. In einem Strohboot oder einer anderen Schiffsart auf dem Wasser dahinzugleiten ist ein unvergessliches Erlebnis. 

Isla del Sol 

unweit von Copacabana gelegen, weist die Insel präkolumbianische architektonische Bauten wie den Pikokayna-Palast und die Chikana auf, was soviel bedeutet wie Labyrinth bzw. "Ort, an dem man sich verliert". Weitere interessante Orte auf der Insel sind die Yumani-Freitreppe und die Tres Fuentes de Agua. Für die Überfahrt auf die Insel besteht ein Motorboot-, Katamaran- und Tragflächenboot-Service.

Tag 14: Titicaca-See - Arica: 500 km Asphalt

Wir fahren zu der Stadt am Ende unserer Tour, Arica. Aufgrund seiner geographischen Lage ist Arica die erste oder die letzte Stadt in Chile, je nach dem Blickwinkel. Arica ist die nördlichste Stadt Chile's und nur wenige Kilometer von der Grenze zu Peru entfernt. Außerdem ist es eine der schönsten Städte in der I. Region. Aufgrund seiner Lage vereint die Stadt viele verschiedene Dinge: Die Härte des Pazifischen Ozeans, die Dürre der Wüste und die majestätischen Züge der Hochebene. Mit seinen 180000 Einwohnern ist Arica im Sommer ein beliebtes Touristenziel für Leute aus Peru und Bolivien.

Tag 15: Flug nach Santiago

Preise und mehr Infos finden Sie auf www.abenteuerwelten.de

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