Peru - Nordchile - Amazonas

Peru - Nordchile - Amazonas

4200kms / Peru - Nordchile

16 Tage.

Chile bedeutet auf Aymara (Indianersprache), "das Land wo die Welt endet". Chile ist ein Geheimtipp eines jeden Südamerika- Kenners. Es ist wie ein langer Schlauch- über 4000 km lang, nur ca. 180 km breit und enthält alle Klimazonen dieser Erde.
Hier finden Sie die trockenste Wüste der Welt aber auch die bezaubernde Seenlandschaft einer der fruchtbarsten Regionen der Anden bis hinüber nach Argentinien überragt von mächtigen Vulkanen. Das sind optimale Voraussetzungen für ein unvergessliches Motorradabenteuer.
Die staubtrockene Wüste im Norden zählt zu den faszinierendsten und ödesten Gebieten Südamerikas. Dennoch war sie Zankapfel und Kriegsbeute. Bis heute ist sie Schatzkammer und Geldquelle der Nation. Wir laden Sie ein diese faszinierende Landschaft in den Anden mit einmaligen Naturschauspielen mit uns zu erleben.
Peru liegt an der Pazifikküste Südamerikas. Seine Landschaft wird von den Bergmassiven der Anden geprägt. Das Land ist gegliedert in drei Grossräume: den Küstenstreifen, das Hochgebirge und das Amazonastiefland. Sie unterscheiden sich deutlich in Klima und in ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Neben dem wohl bekanntesten See Südamerikas dem Titicacasee, haben wir auch die Gelegenheit nach Machu Picchu, der geheimnisumwobenen Stadt der Inkas zu fahren. Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der Aufenthalt in den Regenwäldern des Manu Nationalparks. Das ist eine Motorrad-Abenteuer-Reise. Sie werden begeistert sein!

Tag 1: Santiago - Antofagasta

Ein Zwischenstop und anschliessender Weiterflug nach Antofagasta. Abends ein erstes Kennenlernen während dem Besprechen der Tour. Antofagasta hat einen 20 km langen Strand, von wo wir den im Jahre 1872 für die Salpeter-Verschiffung erbauten Hafen sehen können. Das Zollamt - erbaut 1868 - und das wunderschöne Bahnhofsgebäude - erbaut 1892 sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Pazifikbrandung schuf bei Antofagasta schöne Klippen und das einem Triumphbogen ähnelnde Felsentor "La Portada".

Tag 2: Antofagasta - San Pedro de Atacama

Reise zu den Salzbergen und San Pedro de Atacama dem Ziel unserer heutigen Etappe. Am Chaxa See werden wir Flamingos beobachten bevor wir Valle de la Luna eine einzigartige Mondlandschaft mit bizarren Farben und Gesteinsformationen und das älteste Dorf Tuor (800 Jahre v.Ch) besichtigen.

Tag 3: San Pedro de Atacama

Ganz früh am Morgen geht es von San Pedro de Atacama mit dem Bus zu dem nahe gelegenen Tatio-Geyserfeld. Das faszinierende Farbspiel durch die verschiedenen abgelagerten Mineralien der ungefähr 30 blubbernden, aus dampfenden Erdlöchern hervorschiessenden Fontänen, kommt am besten vor Sonnenaufgang zur Geltung. Wir fahren zurück nach San Pedro de Atacama.
San Pedro de Atacama ist ein kleines Dorf mit schmalen Gassen und Lehmhäusern und liegt auf einer Höhe von 2440 m an einer alten Inkastrasse. In dieser Kleinstadt leben nur ca. 1000 Menschen aber es gibt eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur. Umgeben ist diese Wüstenoase am Nordrand des 3000 Quadratkilometer großen Atacama-Salzsees, von der grössten Salztonebene des Landes und einem Dutzend schneebedeckter Vulkane, die alle zwischen 5000 und 6000 m in den Himmel ragen. Wir besuchen das Museo Gustavo Le Paige. Der belgische Pater, der dem Museum den Namen gab, hat sich mit der alten Atacama-Kultur beschäftigt, da sie hier ihr Zentrum hatte.
Die schönsten Exponate, wie Schmuck, Gebrauchsgegenstände und sogar erstklassig erhaltene Mumien, die eindrucksvoll die Kultur dieses alten Volkes widerspiegeln, werden hier ausgestellt.

Tag 4: San Pedro de Atacama - Iquique

Entlang der Küste von Tocopilla.

Tag 5: Iquique - Tacna (Peru)

Wir fahren auf der Panamericana. Links und rechts reihen sich die verlassenen "Oficinas", ehemalige Bergwerkcamps aus der Salpeterzeit. Besonders gut erhalten ist die Geisterstadt Humberstone an der Abzweigung nach Iquique. Im vergangenen Jahrhundert genoss diese Stadt dank der Salpetererde einen bis dahin unerahnten Aufschwung. Iquique und die darum liegenden Ortschaften erlebten durch den Salpeterabbau einen aussergewöhnlichen Wohlstand. Heute ist sie eine Freihandelsstadt, die vom Warenaustausch lebt. Wir werden in Tacna übernachten, 50 km nördlich von Arica.

Tag 6: Tacna - Arequipa

Eine schöne Bergstrecke bis auf 2600 m hoch. Optimaler Übernachtungsort um sich etwas zu akklimatisieren, damit man sich auf die noch kommenden Höhen von 4000 m und mehr langsam gewöhnt.

Tag 7: Arequipa - Cusco

Heute heisst es Kilometer machen, es ist die längste Etappe unserer Tour und wir starten früh morgens um die schöne Bergstrecke mit einmaligen Ausblicken und Höhen von bis zu 4500 m geniessen zu können. Wir haben mehrmals die Möglichkeit das unglaublich schöne Panorama zu fotografieren. Die Strasse ist gut trotzdem ist Vorsicht geboten, da jederzeit wilde Hunde oder andere Tiere blitzschnell die Strasse überqueren können.

Tag 8: Cusco - Stadtbesichtigung - Valles Sagrados

Nach unserer Stadbesichtigung im Minibus verlassen wir Cusco und erkunden das heilige Urubamba-Tal.

Tag 9: Valles Sagrados - Pisaq - Ollantaytambo - Valles Sagrados

Wir fahren mit Minibus und peruanischem Reisefüher nach Pisaq und Ollantaytambo. Wir durchfahren kleine Ortschaften, die aussehen als wäre hier die Zeit stehen geblieben, aber der Schein trügt. Die Bankautomaten für Kreditkarten sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es die Neuzeit auch bis hierher geschafft hat.

Tag 10: Valles Sagrados - Machu Picchu - Valles Sagrados

Zugfahrt zum Machu Picchu. Eine Strassenverbindung nach Machu Picchu gibt es nicht. Doch kann man recht bequem mit dem Andenexpress nach Machu Picchu, der geheimnisumwobenen Stadt der Inkas, die von den Spaniern nie entdeckt wurde, kommen. Die Zugfahrt an sich ist auch schon ein Erlebnis. Wir fahren um 7.05 Uhr morgens. Es bleibt also genug Zeit um die besondere Magie dieses geheimnisvollen Ortes in Ruhe auf sich wirken zu lassen und die einzigartige Ruinenstadt und deren Hauptplatz, den Rundturm, die heilige Sonnenuhr, die königlichen Gemächter, den Tempel der drei Fenster sowie verschiedene Grabstätten kennenzulernen. Im Anschluss an diese Führung haben Sie Zeit die Zitadelle eigenständig zu erkunden.

Tag 11: Valles Sagrados - Manu National Park

Wir verlassen Valles Sagrados früh morgens besuchen die Kolonialstadt Paucartambo und fahren hinab zum Cloud Forest. Der Cloud Forest erhielt seinen Namen von den hier ständig tief hängenden Wolken, die eine hohe Luftfeuchtigkeit bewirken, ideale Voraussetzungen für eine einzigartige Vegetation. Mindestens 50% der Pflanzen sind nur hier heimisch, darunter auch viele Orchideen. Weiter geht es entlang schmalen Strassen vorbei an Wasserfällen und durch Canyons bis wir am Hafen von Atalaya ein Boot nehmen um an einem idyllischem Ort die nächsten 2 Tage zu verweilen. Wir haben an diesem Tag noch genug Zeit zu einem 3-stündigen Rafting-Ausflug (optional) mit einmaliger Aussicht auf den Koneq Canyon. Vielleicht haben wir Glück und sehen einen Kondor seine Kreise ziehen.

Tag 12: Manu National Park

Noch vor dem Frühstück machen wir eine kleine Bootsfahrt zum dem nahe gelegenen "Collpa". "Collpa" ist eine kleine Steilwand aus Tonerde, viele verschiedene Papageienarten kommen hierher um Ihre Kost aus Früchten und Samen mit salzhaltigen Mineralien zu bereichern, ein einmaliges Schauspiel. Nach dem Frühstück nutzen wir die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung. Die Gegend rund um die Lodge ist Heimat vieler interessanter Tiere, unser Guide vermittelt uns einen Einblick in die grosse Vielfalt die hier durch die grossen Höheunterschiede entstanden ist. Bevor wir zum Mittagessen wieder zur Lodge gehen, nutzen wir noch die Gelegenheit zu einem erfrischendem Bad in einem der zahlreichen natürlichen Pools. Am frühen Nachmittag haben wir noch einmal die Chance die exotischen Vögel, Kaimane und Insekten dieses Regenwaldes zu bewundern.

Tag 13: Manu National Park - San Pedro

Wir verlassen die Erika Lodge und geniessen den letzten Tag im Regenwald bis wir San Pedro erreichen. Heute ist die letzte Chance die exotischen Vögel wie den Cock of the Rocks, Papageien, Affen oder Riesenotter zu sehen.

Day 14: San Pedro - Cusco

Wir fahren nach Cusco und übernachten dort auch.

Tag 15: Cusco - Puno

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist der auf 3800 Meter hoch gelegene Titicaca See. Natürlich werden wir auf einem der Schiffboote zu den schwimmenden Dörfern der Uros (indios) fahren. Unser peruanischer Guide erzählt uns über deren Kultur und Geschichte.

Tag 16: Puno - Arica

Heute heisst es Kilometer machen, angesichts der berauschenden Landschaft der Anden (wir fahren teils bis auf 5000 Meter Höhe) und den relativ guten Strassen aber kein Problem sondern ein einmaliges Naturschauspiel. Übernachtung in Arica.

Tag 17: Flug nach Santiago de Chile

 

Preise und mehr Infos finden Sie auf www.abenteuerwelten.de

 

Reisezeit und Klima:

• Die Atacama-Wüste gilt als nahezu "tote Wüste", da es hier keinerlei Niederschlag gibt. Es herrschen das ganze Jahr über typische Wüstenbedingungen, mit sengender Sonne tagsüber und empfindlich kühlen Temperaturen nachts. Scharfe Winde wirbeln den Sand auf und machen die Strassen im Norden für den Autoverkehr zeitweise unpassierbar.
• Der Himmel ist hier im allgemeinen wunderbar klar, so dass man Nordchile ganzjährig gut bereisen kann. Nur an der Küste sorgt der Humboldstrom mit seiner aufsteigenden Luftfeuchtigkeit für die vormittäglichen Nebelbänke, die sogenannten "Camanchaca".
• Für die Andenregion von Peru sind die Monate Mai bis September die besten Reisemonate und es regnet oft im peruanischen Sommer. Während es tagsüber meist um 20°C hat, kann die Quecksilbersäule nachts bis deutlich unter 0°C ausschlagen. Die Schneefallgrenze liegt meist um 5000 Meter.

 
 
 
 
 

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