Ushuaia - Argentinien - Chile

Ushuaia - Argentinien - Chile

4500kms / Patagonien - Ende der Welt - Gletscher Perito Moreno - Torres del Pain

 

Patagonia steht seit Jahrhunderten für Freiheit und Weite. Hier tummelten sich Forscher und Revolutionäre, die sich mächtige Clans Ländereien von der Grösse europäischer Staaten aneigneten. Patagonien - das ist ein Treibhaus der Geschichten und Legenden.

 

 

 

 

 

Tag 1: Santiago - Osorno
Ankunft in Osorno, Willkommensessen mit Roberto und Sonia und Übernachtung im Hotel mit Frühstück. Am nächsten Tag findet die Übergabe der Motorräder und der Zolldokumente statt.

 

Tag 2: Osorno - Bariloche: 250 km Asphalt
Abfahrt von Osorno nach Bariloche entlang des Lago Nahuel Huapi mit seinen herrlichen ursprünglichen Wäldern (Coigues und Zypressen). Der Lago Nahuel Huapi ist ein Gebirgssee mit kristallklarem, kaltem Wasser und an manchen Stellen mehr als 500 m tief.

 

Übernachtung in San Carlos de Bariloche der Ort an dem Chalets, Skipisten, eine grandiose Berglandschaft und die Produkte der hiesigen Schokoladenindustrie am Lago Nahuel Huapi für Schweizer Kolorit sorgen. In den zwanziger Jahren begann der touristische Aufstieg des 1898 gegründeten Ortes.

 

Tag 3: Bariloche - Esquel: 330 km Asphalt
Entlang der wunderschönen und kurvenreichen Strecke nach Esquel passieren wir die Seen Mascardi, Guillelmo und Gutierrez immer wieder mit der schneebedeckten Andenkordillere im Blickfeld. Am Abend geniessen wir den Luxus unseres 4 Sterne Hotels.


Tag 4: Esquel - Puyuhuapi 200 km Schotterpiste - 70 km Asphalt
Frühstück und Fahrt nach Futaleufú, wo der gleichnamige Fluss reissende Ströme entwickelt die nur für sehr gute Abenteuersportler geeignet sind. Kleine Seen wie den Lonconao und den Espolon sollte man auch nicht verpassen. Hier kann man einen ruhigen Fluss stromaufwärts befahren. So taten es die Gründer des Ortes Palena, die stromaufwärts durch den Regenwald nach Puerto Marin Balmaceda fuhren. Letztlich erreicht man die Termas de Puyuhuapi, warme Quellen die 1937 von vier deutschen Siedlern zum ersten Mal erschlossen wurden. Sie ließen sich an einer sicheren Bucht und am Rande des Regenwaldes nieder. Übernachtung in Puyuhuapi.

 

Tag 5: Puyuhuapi - Coyahique 100 km Asphalt - 100 km Schotterpiste

Die Strecke verläuft zunächst durch das weite Hügelland im Tal des Rio Simpson.. Übernachtung in Coihaique.

Tag 6: Coyhaique - Cochrane 120 km Schotterpiste - 100 km Asphalt
Kleines Dorf, sehr schön.

Tag 7: Cochrane - Estancia Angostura: 330 km Schotterpiste schwer
Es blöckt überall in Chiles und Argentiniens Süden. Jedes Jahr werden auf den weiten Estancias insgesamt zehn Millionen Schafe zum Scheren zusammengetrieben. Trotz Bergbau, Öl- und Gasförderung ist Wolle auch heute noch das wichtigste Produkt in Patagonien und Feuerland. Hier kommen auf einen Menschen rund sechs Schafe. Wir übernachten auf der Farm Estancia in La Angostura, falls diese Estancia genug Platz hat, sonst in Gobernador Gregores. Die Unterkünfte sind dort einfacher. Der "Gaucho" akzeptiert die Reservierung von Betten. Die Zimmerbelegung erfolgt entsprechend der Anzahl der Gäste. Die Estancia liegt sehr abgeschieden.

 

Tag 8: Estancia La Angostura - Calafate: 150 km Asphalt - 160 km Schotterpiste

Wir fahren nach Calafate. Der Höhepunkt des nächsten Tages ist sicher die imposante Aussicht auf den Perito Moreno Gletscher im Nationalpark. Auf fünf Kilometer breiter und mehr als 60 Meter hoher Front schiebt sich der eisige Perito Moreno in den Brazo Rico, einem Seitenarm des verzweigten Lago Argentino. Dieser Gletscher zählt zu den wenigen auf der Welt, die noch nicht schrumpfen. Wenn mit dumpfem Donnner die Eisbrocken in das Wasser fallen, schlagen die Wellen hoch. Wir übernachten in einem gepflegten Gasthaus

 

Tag 9: Calafate: 140 km Asphalt - 20 km Schotterpiste

Frühstück und Tagesausflug zum Gletscher Perito Moreno. Möglichkeit einer Schiffsfahrt am Lago Argentino zum Gletscher Onelli und Spegazzini. Abendessen und Übernachtung in Calafate.



Tag 10: Calafate - Torres del Paine: 170 km Asphalt - 70 km Schotterpiste
Frühstück in Calafate und anschließende Abfahrt. Wir fahren in der Nähe von Puerto Natales nordwestlich von Punta Arenas, an die Bucht Ultima Esperanza. Puerto Natales ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet Torres del Paine. Dieses Gebiet wurde im Jahre 1978 zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt. Seine Gesamtfläche beträgt 160.000 Hektar. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10°C. Wir schlafen in einem typischen Gasthaus.

Tag 11: Torres del Paine - 200 Km

Es gibt so viel zu sehen, dass wir noch einen Tag länger hier verweilen. Wir besichtigen die Höhle des Milodon, diese Höhle ist 200 m tief und gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurden hier Überrreste des prehistorischen Milodon (zahnloses Faultier) entdeckt.

Die grandiose Landschaft mit Bergspitzen wie der der Torres und Cuernos del Paine, mit Bergen wie Pehoe, Toro, Sarmiento oder Seen wie Grey und die Laguna Azul, mit Gletschern wie Grey und Dickinson, mit Anglerparadiesen wie dem Rio Serrano, lockt Besucher, die unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.

 

Tag 12: Torres del Paine - Feuerland, das Ende der Welt: 450 km Asphalt

Die heutige Fahrt führt uns zum Cerro Sombrero. Keine andere Meerenge der Welt blickt auf eine solch dramatische Vergangenheit zurück wie die Magellanstrasse. Dieser Wasserweg, der die große Feuerlandinsel vom amerikanischen Kontinent trennt, wird auf seiner 410 km langen Strecke von Hungerhäfen, Indianerfriedhöfen, verlassenen Goldminen, über tausend Wracks und Millionen von Pinguinnestern gesäumt. Fernäo de Magalhäes veränderte mit der Entdeckung dieser Ost-West-Passage am 1. November 1520 die Weltgeschichte. In Punta Delgada nehmen wir die Fähre zur Insel Tierra del Fuego (ca. 20 Minuten Fahrt). Wir übernachten in Cerro Sombrero dem Endpunkt unserer heutigen Etappe.

Tag 13: Feuerland - das Ende der Welt: 330 km Asphalt - 120 km Schotterpiste

Ushuaia mit 29.500 Einwohner ist Argentiniens südlichste Stadt und liegt am Beagle-Kanal, der nach dem Schiff der Darwin-Expedition benannt wurde. Der Beagle-Kanal zieht neben den vielen Duty-free-Shops Jahr für Jahr viele Besucher an. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Ganztagesausflug um die Umgebung von Ushuaia zu erkunden

 

Tag 14: Ushuaia
Lassen Sie sich überraschen!

Tag 15: Ushuaia - Rio Grande: 230 km  Asphalt - 120 km Schotterpiste
Wir starten unsere Motorräder und fahren wieder Richtung Rio Grande. Meist hängen bleischwere Wolken über dem grauen Band der Magellanstrasse, der

30 km breiten Meerenge zwischen Patagonien und Feuerland und fast immer weht ein heftiger, feuchtkalter Wind vom Wasser her durch die Strassen. Wir werden auf unserem Weg nach Rio Grande die Pinguine besichtigen. Der Ausflug kostet U$D 90.

Tag 16: Rio Grande - Punta Arenas : 240 km Asphalt - 120 km Schotterpiste

Wir  fahren weiter Richtung Chile nach Punta Arenas.

Abschiedsessen in Punta Arenas.

Tag 17: Punta Arenas - Santiago
Leider heisst es schon wieder Abschied nehmen, aber auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende. Von Punta Arenas Flug über Santiago nach Deutschland oder Start Ihres Anschlussprogrammes.

Preise und weitere Infos finden Sie auf www.abenteuerwelten.de

 

Reisezeit und Klima:
Das unwirtliche Patagonien mit seinen Gletschern und unberührten Landstrichen ist im Winter schneebedeckt (mit Ausnahme der Küstenlinie). Die Sommer sind regenreich, während im Frühling ständig eisige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h wehen. Klima und Landschaft sind mit denen Norwegens vergleichbar. Am besten besucht man den tiefen Süden zwischen September und April, wenn die Sonne höher am Himmel steht und die Durchschnittsemperatur auf 13° C kletter.

Beratung?

07361 96 17 61