Seidenstrasse: Xining - Jiayuguan - Dunhuang - Korla

Xining - Jiayuguan - Dunhuang - Korla

4500kms / China - Seidenstraße

  

Tag 1: Flug nach Peking

 

Tag 2: Peking - Xining

Flug von Peking nach Xining mit anschließendem Willkommensessen und Übernachtung im Hotel.

 

Tag 3: Xining

Beschaffung der Führerscheine und anschließend Besuch eines Klosters.

 

Tag 4: Xining - Zhangye: 420 km

Wir frühstücken um 8:30 Uhr und machen uns schließlich um 9:30 Uhr auf den Weg in Richtung Zhangye. Mittags werden wir ein Picknick haben und abends werden wir im Hotel essen, wo wir ca. um 19:30 Uhr ankommen werden. 

Xining ist die Hauptstadt der Provinz Qinghai und liegt im Osten der Provinz am Fluss Huangshui. Es hat eine Gesamtfläche von ca. 350 Quadratkilometer und liegt auf einer Höhe von 2200 Metern. Mit einer Bevölkerung von 1,03 Millionen ist es für chinesische Verhältnisse eine eher kleine Stadt, aber umso überraschender ist die Vielfalt der ethnischen Gruppen in dieser Stadt. Es gibt 37 verschiedene ethnische Gruppen, von denen die wichtigsten die Han, Hui, Tu und natürlich die Tibeter sind. Die Hui sind Muslime, was die Erklärung für die zahlreichen Moscheen in der Stadt ist, von denen die wichtigste die Moschee Dongyuan ist. Jeden Freitagmittag, dem Tag des Gebets, kollabiert die Hauptstraße, an der sich die Moschee befindet, aufgrund der zahlreichen Gläubigen, die hierher zum Beten kommen. Ein weiterer interessanter Ort ist der Tempel des Kumbum oder Ta‘er, welcher für die Buddhisten von großer mystischer Bedeutung ist, da sich im Inneren unter anderem der größte Buddha Chinas befindet. Es ist außerdem ein Durchgangsort zwischen Lhasa und den nördlichen Gebieten, wie die Mongolei, wo der große mongolische Herrscher Altan Khan den dritten Dalai Lama darum gebeten hat, ihn zu dieser Form des geistlichen Lebens zu konvertieren. Ta‘er war die Ruhestätte von vielen Dalai Lamas. 

Unser Weg beginnt durch die Stadt Xining und anschließend fahren wir 23km auf einer Autobahn bevor wir unseren ersten Pass, welcher bis zu 3340 Meter hoch ist, antreten. Wir kommen schließlich an dem Ort an, wo wir unser Picknick machen, 153 km von Xining entfernt. Der Platz liegt abseits der Straße und man muss ca. 4 km durch einen Wald zurücklegen um ihn zu erreichen. Nach dem Essen fahren wir wieder zurück zu der Straße. Wir erreichen schließlich einen Pass auf einer Höhe von 3767 Meter.

Dieser Bereich ist bekannt als „verlängerter Arm“, der die Hunnen nach Westen und die Truppen des Han-Reiches nach Norden zurückdrängt. Der Bereich hat eine Fläche von 42000 Quadratkilometern und eine mittlere Höhe von 1500m ü.NN. Dies ist eine der wichtigsten Enklaven der Seidenstraße, in der Mitte des fruchtbaren Hexi-Korridors.

Seine 1,26 Millionen Einwohner bestehen aus 26 verschiedenen ethnischen Gruppierungen, von denen die größte die der Han ist, aber es gibt auch viele Hui, Yugur und Tibeter. Zhangye ist umgeben von mehreren Tempeln, von denen der speziellste der Tempel „Mati Grotto“ ist, in dessen inneren sich mehr als 70 Höhlen befinden, die sich in den Bergen verlieren. Der Besucher neigt dazu eine Ecke für Meditation und inneren Frieden zu suchen. In der Stadt finden außerdem viele Festivals statt, die Vielfalt der ethnischen Gruppierungen bewirkt, dass die Stadt im Sommer ein wahres Farbenparadies ist. 

 

  

 

Tag 5: Zhangye - Jiayuguan: 252 km

 

Wir frühstücken um 8 Uhr, so dass wir das Hotel um 9 Uhr verlassen können. Zu Mittag und zu Abend werden wir in einem Restaurant essen. In Jiayuguan kommen wir um ca. 12:30 Uhr an. Die Fahrt geht durch die Wüste Gobi, zu einer großen Oase, die zum Teil künstlich bewässert wird, zum Teil aber auch durch das Grundwasser versorgt wird. Danach geht der Weg weiter durch die Wüste, bis wir schließlich an unserem Ziel ankommen. In Jiayuguan besuchen wir nach dem Mittagsessen den Beginn der Chinesischen Mauer. Guan bedeutet im chinesischen Pass, der Pass der Chinesischen Mauer. Hier beginnt das Kunstwerk der alten Ingenieurskunst, das einen großen Teil des Han-Reiches durchquert und es vor den Stämmen im Norden schützt. An der Chinesischen Mauer befinden sich einige Festungen, die zur Beherbergung der Truppen dienen, in Jiayuguan befindet sich eine von diesen in perfektem Zustand. 

 

           

 

Tag 6: Jiayuguan - Dunhuang: 390 km

 

Wir frühstücken um 7:30 Uhr und brechen um 8:30 Uhr auf. Zu Mittag essen wir in einem Restaurant, das auf unserem Weg liegt und zu Abend essen wir auch in einem Restaurant. In Dunhuang kommen wir vorraussichtlich um 15:30 Uhr an. 

Diese Tagesreise findet zu einem großen Teil auf der Autobahn statt und anschließend auf einer Straße durch die Wüste, die in das Dorf Dunhuang führt, wo wir uns in einem herrlichen Hotel einquartieren, das am Fuße der Dünen liegt. Am Eingang des Ortes gibt es einen dieser Orte, den man gesehen haben muss: die Grotten von Mogao, in denen sich 735 Höhlen befinden, die mehr als 500 mehr als 1000 Jahre alte Zeichnungen und mehr als 2700 Skulpturen beinhalten. Dieser Ort gilt als wichtigster Ort der buddhistischen Kunst in der ganzen Welt. Dunhuang war die Kreuzung der südlichen und nördlichen Seidenstraße. Hierher kamen die Karawanen vor der Durchquerung der Wüste Takalmakan, die in der uigurischen Sprache bedeutet „Begib dich hinein, und du kommst nie wieder heraus“ bedeutet. Wir verbringen zwei Nächte in Dunhuang um die Dünen zu besuchen, die man in einem Ultraleichtflugzeug überfliegen, mit dem Kamel passieren kann, außerdem kann man ein in der Nähe liegendes Tal besuchen, welches sehr unbekannt und interessant ist. 

 

Tag 7: Dunhuang

 

Gefrühstückt werden kann ab 7:30 Uhr, es gibt keinen Zeitplan. Zu Mittag werden wir in einem Restaurant essen und zu Abend im Hotel. 

Dieser Tag kann dazu genutzt werden, die verschiedenen Attraktionen in dieser Region zu sehen. Ein unvergesslicher Besuch der Höhlen von Mogao oder das nahegelegene Tal, welches eines der weniger bekannten Geheimnisse ist, sogar für die Chinesen selbst, oder den Tag ausnutzen um einen uigurischen Teppich oder andere Handwerke dieser Region zu kaufen sind ein paar der Möglichkeiten, die Sie haben. Sie können aber auch die Dünen mit einem Ultraleichtflugzeug überfliegen oder sie mit Kamelen passieren. Es ist auch möglich einfach nur auf der Terrasse des Hotels zu entspannen, von der man einen atemberaubenden Blick auf die Dünen hat, die sich im Tageslicht ändern.

 

 

 

Tag 8: Dunhuang - Hami: 371 km

 

Wir frühstücken um 7:30 Uhr und machen uns um 8:30 Uhr auf den Weg. Zu Mittag und zu Abend essen wir jeweils in einem Restaurant. Wir kommen vorraussichtlich um 15 Uhr an.

Wir kehren zurück auf die Hauptstraße in Richtung Hami. Ohne die Wüste Gobi zu verlassen, verlieren wir an Höhe, wir befinden uns auf einer mittleren Höhe von 700 Metern und die Fahrzeuge bemerken das, sie funktionieren also besser. Aber wir werden das an der Fülle des Sauerstoffes bemerken. Der Weg zeigt uns einen unbekannten Aspekt der Wüste Gobi, der uns ein neues Land sehen lässt. Das Land der Uiguren.

 

Tag 9: Hami - Turfan: 408 km

 

Wir frühstücken um 7:30 Uhr und verlassen das Hotel um 8:30 Uhr. Zu Mittag und zu Abend essen wir jeweils in einem Restaurant. Die geplante Ankunft ist 17 Uhr.

Hami und Turfan trennt ein langer Weg, deshalb ist es notwendig, dass wir früh aufbrechen, um die enorme Hitze einer der heißesten und am weitesten vom Meer entfernten Enklaven zu vermeiden. Es ist ein langer Weg ohne große Schwierigkeiten, was nicht bedeutet, dass man auf dem Weg keine interessanten Sachen sehen kann. Mit seinen felsigen Bergen, tiefen Schluchten und kaum Menschen auf der Straße ist auch dieser Weg ein Blickfang. Turfan ist mit 154,5m u.NN. nach dem „toten Meer“ der Ort, der am tiefsten unter dem Meeresspiegel liegt.

 

Tag 10: Turfan - Korla: 414 km

 

Wir frühstücken um 8 Uhr und machen uns um 9 Uhr auf den Weg. Zu Mittag und zu Abend essen wir wieder in einem Restaurant. Wir kommen vorraussichtlich um 15 Uhr an.

Von Turfan lassen wir Ebenen und Täler hinter uns und fahren in eine sehr bergige Region. Wir überqueren einen Pass von einer Höhe von 1785 Metern und können nun auf der linken Seite den See „Korla“ sehen, der auf 1048 Metern liegt. Von hieraus ändert sich die Landschaft dramatisch, die Straße führt in ein tiefes Tal entlang des Flusses „Kongque“, der die Felder des Stadtrandgebietes überflutet. Korla ist eine Stadt, die sehr ähnlich zu Turfan ist und man befindet sich dort an der Pforte zur Taklamakan-Wüste. Hier versorgten sich die Abenteurer bevor sie die grauenhafte Wüste „Begib dich hinein, und du kommst nie wieder heraus“ betreten. Diese Stadt, die den nördlichen Teil der Seidenstraße beherrschte, hat eine wichtige Verteidigung für die Händler erschaffen, denn die Stämme des Nordens überfielen immer wieder schlagartig die Karawanen um Produkte wie Salz, Holz, Gewürze und natürlich Seide zu stehlen. In der Han-Dynastie gaben mehr als 30000 bewaffnete Männer aus 15 verschiedenen Bereichen den Leuten Schutz, die das chinesische Reich betraten. In dieser schönen Stadt stellen wir unsere Kräfte wieder her, bevor wir eine der anstrengendsten Etappen antreten. Diejenige die nach Ruoqiang geht, dem tiefsten bewohnbaren Bereich der Wüste.

 

 

 

Tag 11: Korla - Ruoqiang: 444 km

 

Wir frühstücken um 8 Uhr und starten unsere Tour um 9 Uhr. Zu Mittag und zu Abend werden wir wieder in einem Restaurant essen. Um 17 Uhr werden wir vorraussichtlich ankommen. Die heutige Route führt auf der östlichen Seite von Norden nach Süden durch die Taklamakan Wüste.

 

 

 

Tag 12: Ruoqiang - Mangnai: 

 

Wir frühstücken wiederum um 8 Uhr und machen uns um 9 Uhr auf den Weg. Auf dieser Etappe durchqueren wir die Wüste nun endgültig und die Gedanken des Reisenden befinden sich schon am Horizont. Nach 2 Tagen Hitze, Tälern und Sand, erreichen wir schließlich die hohen Berge von Altun, welche Höhen zwischen 3000 und 6062 Metern erreichen und die trockene Hitze der Wüste wird zur kalten und dünnen Luft der Berge.

 

 

 

Tag 13: Mangnai - Golmud

 

An unserer neunten Etappe durchqueren wir eine Wüste namens Chai Da Mu, die man als Wüste in einer anderen Wüste bezeichnen könnte, da sie ein Teil der Wüste Gobi ist. Etwa 80 Kilometer von Golmud entfernt gibt es mehrere Salzseen und etwa 60 Kilometer entfernt überqueren wir die berühmte Salzbrücke, welche etwa 32 Kilometer lang ist und deren Salz eine Dicke von 15 bis 18 Metern hat. Bei der Überquerung ist Vorsicht geboten, da das Salz im Falle von Regen extrem rutschig werden kann. Der Charhan Salzsee, welcher im Chai Da Mu Basin im Westen der Provinz Qinhai liegt, ist der größte Salzsee Chinas. Er hat von Ost nach West eine Breite von 160 km und von Nord nach Süd etwa 20 bis 40 km. Die Tiefe variiert dabei zwischen 2 und 20 Metern, er umfasst eine Fläche von 500 Quadratkilometern und liegt auf 2670 Metern Höhe. Am Ufer des Sees steht die größte Kali-Dünger Fabrik mit einer jährlichen Produktion von ungefähr 1 Million Tonnen. Golmud ist die bevölkerungsreichste Stadt in der westlichen Provinz Qinghai und das Tor nach Tibet, somit ist es auch der Ort von dem aus der Zug geht, der Lhasa mit Peking verbindet. Golmud liegt auf einer Höhe von 2800 Metern.

 

Tag 14: Golmud - Xining: 730 km

 

Wir frühstücken um 7 Uhr und machen uns um 8 Uhr auf den Weg. Mittags werden wir ein Picknick haben. Wir werden vorraussichtlich um 17 Uhr ankommen. 

Der heutige Tag ist der längste der gesamten Reise, weshalb wir früh in Golmud aufbrechen müssen. Wir durchqueren eine Halbwüste mit einigen sehr attraktiven Orten. Nach der Hälfte der Strecke kommen wir in Dulan an und danach folgt ein kleiner Bergpass, an dessen Ende wir einen schönen Blick auf den größten See Chinas, den Qinghai, haben. In seinem salzigen Wasser gibt es kaum Fische, auf den Inseln jedoch nisten viele Vögel. Der See Qinghai hat eine Fläche von ca. 4456 Quadratkilometern, eine mittlere Tiefe von 19 Metern und liegt auf einer Höhe von 3260 Metern. Von diesem Punkt aus haben wir nur noch 146 Kilometer bis zum Ziel. Knapp 100 km von Xining entfernt, gibt es ein schönes Kloster, in dem weiße Yaks wohnen und es ist umgeben von Abhängen, die mit Gebets-Fahnen übersät sind. Dies ist unser letztes Kulturgut bevor wir Xining und somit das Ende unserer Reise erreichen.

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